Am Ende hilft zuhören
In der Kommunikation verwenden wir gerne die Worte: sagen, reden und sprechen. Sagen oder erzählen sind dabei recht unverbindlich. Ich kann jemandem von meinem Urlaub erzählen – war dieser aber nicht sehr ereignisreich, so haben meine Worte wahrscheinlich keine große Wirkung. Das Reden ist in unserem Sprachgebrauch oftmals negativ besetzt, man denke nur daran, dass wir etwas zerreden oder auch an die Aussage: „Wir müssen reden…“ Zudem verbinden wir eine Rede eher mit einem Monolog als einem Gespräch. Interessant wird es dann, wenn es ums Sprechen geht. Wenn wir etwas besprechen wollen, dann gehen wir offener in die Kommunikation. Es heißt auch, wir sprechen aus dem Herzen und nicht, wir sagen aus dem Herzen oder Ähnliches. Es entsteht ein Dialog, ein Wortwechsel der sowohl vom Sprechen, aber auch vom Zuhören geprägt ist. Wenn wir aufeinander hören, wenn wir hinhören und zuhören, was uns jemand wie genau sagt, dann entsteht wirkliche Kommunikation.
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